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Wegbegleiter April - Friede sei mit dir

Wegbegleiter April - Friede sei mit dir

Wegbegleiter

Jesus Christus spricht: Friede sei mit euch!

Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21

Friede sei mit dir

Frieden – ein großes Wort, dessen Klang unsere Herzen mit Sehnsucht erfüllt und dessen
Wirklichkeit doch so weit entfernt von uns ist. Noch nie hat, so lange es Menschen auf
unserer Erde gibt, Frieden geherrscht. Durch alle Zeitepochen hindurch haben Kriege und
Feldzüge Menschen zu Tausenden aus dem Leben gerissen und Städte und ganze Länder
zerstört. Aber auch in den Ländern, die seit Jahrhunderten in keine kriegerische
Auseinandersetzung verwickelt sind, herrscht kein Friede. In Häusern und Familien tobt ein
Krieg, in dem keine Kugeln aber Worte wie Pfeile fliegen und tödlich verletzen, so dass Ehen
nicht überleben und Scheidungswaisen zurückbleiben. Und nicht nur da draußen, auch in
unseren Herzen tobt ein Krieg. Mauern der Bitterkeit. Berge nicht vergebener Schuld.
Bohrende Unzufriedenheit. Steinharte Unversöhnlichkeit. Nagende Angst. Wir sehnen uns so
sehr danach, dass Friede in unsere Herzen einzieht.
Und dann steht Jesus plötzlich vor uns und sagt: „Friede sei mit dir“, und zeigt uns seine
durchbohrten Hände. Sie wurden ans Kreuz genagelt. Dort hing er beladen mit unserer
Schuld, mit unserer Angst und Unversöhnlichkeit. Dort hing er, um wegzunehmen, was
unseren Herzen den Frieden raubt: unsere Feindschaft gegen Gott. Dort am Kreuz hat er uns
mit Gott versöhnt.
Wer dieser frohen Botschaft vertraut, in dessen Herz zieht Frieden ein. Der Frieden Gottes,
der alles menschliche Begreifen weit übersteigt. Dieser Frieden bringt Ruhe in unsere
aufgewühlte Gedankenwelt, heilt unsere Wunden, und bewahrt uns vor einer feindseligen
Einstellung. Wenn der Frieden Gottes unsere Herzen erfüllt, können wir in einer friedlosen
Welt Friedensstifter werden.