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Wegbegleiter Januar - Der Bogen in den Wolken

Wegbegleiter Januar - Der Bogen in den Wolken

Gott spricht: Meinen Bogen habe ich gesetzt in die Wolken;
der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.
1.Mose 9,13

Der Bogen in den Wolken

Dreimal, vielleicht fünfmal im Jahr werden unsere Blicke von einem wundersamen Farbenspiel am Himmel angezogen. Immer, wenn es regnet und dann die Sonne plötzlich ein Stück freien Himmel findet, um ihre Strahlen unter der dunklen Wolkendecke hindurch in die Regenwand zu schießen. Dann sehen wir ihn, den farbigen Bogen überm Horizont. Und wieder staunen wir über seine Schönheit. Möglicherweise erinnern sich manche beim Anblick des Regenbogens an das, was sie in der Physik darüber gelernt haben. Aber wer denkt dann schon daran, dass der Bogen das Zeichen eines Bundes ist, den Gott mit der Erde geschlossen hat.
Noah und seine Familie waren der Katastrophe der Sintflut entronnen. Mit dem Leben davon gekommen. Aber auch sie wurden irgendwo angeschwemmt und müssen noch einmal ganz von vorn beginnen. Wo ist Gott in all den Katastrophen der Geschichte? Lässt er einfach alles laufen?
Nein! Gott sprach zu Noah. Und in seinem Reden liegt die Botschaft: „Noah, Ich hab dich nicht vergessen. Ich weiß, was hinter dir liegt und was du vor dir hast. Und darum komme ich neu auf dich zu, um Dir Halt und Hoffnung zu geben.“
Das was Gott Noah zusagt, ist das Geschenk des Bundes und das Zeichen des Bogens. Der Bund bedeutet: Gott stellt sein Verhältnis zu uns Menschen auf eine neue bruchfeste Basis. Dieser Bund ist eine absolut einseitige Selbstverpflichtung Gottes. Er ist an keine Bedingung geknüpft. Seine Gnade wird immer größer sein als sein Gericht. Unverbrüchlich wird Gott die Treue halten.
Und Gott belässt es nicht beim Reden. Er bekräftigt sein Wort in dem sichtbaren Zeichen des Bogens. Woran wirst du denken, wenn du das nächste Mal siehst, wie sich ein Regenbogen in den Wolken spannt?