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Wegbegleiter Dezember - Im Dunkel ein Halt

Wegbegleiter Dezember - Im Dunkel ein Halt

Wer im Dunkel wandelt und wem kein Licht leuchtet,
der vertraue auf den Namen des Herrn
und verlasse sich auf seinen Gott.
Jesaja 50,10

Im Dunkel ein Halt

Es ist ein besonders unangenehmes Gefühl, wenn man im Dunkeln unterwegs ist. Ich meine im Stockdunkeln, wenn man die eigene Hand nicht mehr vor Augen sieht. Wenn es stockdunkel ist, kann alles was am Boden liegt, zur Falle werden und verborgene Abgründe können einen tiefen Fall verursachen. Verzweifelt sucht man dann nach Orientierung, nach etwas Festem, das einem vertraut ist und Halt gibt.
So dunkel kann es auch im Leben werden. Wenn man nicht wer weiß, wie es weitergehen soll, im Beruf oder in der Familie. Wenn eine Krankheit einem jede Hoffnung raubt und kein noch so kleines Licht am Horizont zu sehen ist. Wenn die Menschen, denen man vertraute, einen im Stich lassen und das, was einem Halt und Sicherheit gab, plötzlich nachgibt und ganz wegbricht.
Die Botschaft der Bibel lautet: Es gibt Halt in der Finsternis. Es gibt Orientierung auch im Stockdunkeln. Wenn ich nicht mehr weiter weiß und die eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen kann, dann ist Gott da. Er steckt seine Hand aus und ruft in das Dunkel meiner Lebensnacht: „Vertraue mir. Ich halte dich und ich führe dich.“ Gott verspricht: „Ich werde mit dir sein, mit dir gehen. Auch durch die Wüste. Auch durch die Finsternis. Und ganz bestimmt gerade dann, wenn du nicht mehr sehen kannst, wohin dein Weg dich führt.“
Darum bleib nicht stehen, lass dich vom Leid nicht festnageln. Vertraue auf Gott. Selbst dann, wenn andere über dich bestimmen. Wenn die Lebensumstände schwierig sind. Und rasche Lösungen ausbleiben. Gerade dann gilt: Mit Gott kannst du selbst im Dunkeln weitergehen.